Auswertung der stuvus-Umfrage zur digitalen Lehre im Wintersemester 20/21

Die Ergebnisse der Umfrage findet ihr hier auch nochmal hier zum Downloaden.

Hintergrund

Im Rahmen des digitalen Wintersemesters und den Entwicklungen durch das Covid-19-Virus, wurde im Rahmen der stuvus-Taskforce für die digitale Lehre, eine Umfrage unter den Studierenden der Universität Stuttgart durchgeführt. Diese Umfrage wurde durch die stuvus im Zeitraum vom 23.11.2020 bis 28.12.2020 durchgeführt. Insgesamt nahmen 2.041 Studierende an der Umfrage teil. Dies sind 9,23% aller 22.121 Studierenden der Universität Stuttgart. Hierbei konnten alle Studierenden an der Umfrage teilnehmen.

Die Umfrage wurde mit dem Tool Limesurvey, gehostet auf den Servern der stuvus durchgeführt und durch Felicitas Leese, Matthias Ehrhardt und Charlotta Wallentin ausgewertet. Eine ausführliche Auswertung ist für Fachgruppen gegebenfalls auf Nachfrage erhältlich. Bei Fragen kann sich an den am Ende des Dokuments stehenden Kontakt gewendet werden.

Für das weiter folgende Semester sind insbesondere die Auswertungen der Einzelantworten und die Vorschläge zur digitalen Lehre und zur Kommunikation sowie die Probleme mit der digitalen Lehre sehr interessant und ermöglichen hoffentlich neue Ideen für die Verbesserung des Studiums an der Universität Stuttgart.

Grundlegende Angaben

Welchen Abschluss strebst du derzeit an?

In welchem Fachsemester studierst du?

In welchem Studiengang studierst du?

Diese Übersicht wurde nochmal für das Verhältnis von den Teilnahmen pro Studiengang zu Studierenden pro Studiengang ausgewertet.

Hörst du in deinem Studium zwei Fächer (Haupt- + Nebenfach oder 2 Hauptfächer) oder nur ein Fach?

Um eine bessere Unterteilung der Studierenden zu ermöglichen und auch Antworten von Studierenden, die zwei Hauptfächer oder ein Hauptfach und ein Hauptfach belegen zu erfassen, wurde auch dies abgefragt. Studierenden welche hier zwei Hauptfächer oder ein Hauptfach und ein Nebenfach auswählten, durchliefen die Umfrage zweimal. Somit können die Fragen für beide Fächer getrennt beantwortet werden. Ihre Antworten wurden in der Auswertung jedoch zusammengefasst.

Wo befindest du dich die meiste Zeit während deines Studiums?

Hast du Probleme an deinem Studium aufgrund von Zeitverschiebung teilzunehmen?

Diese Frage wurde nur von denjenigen Studierenden beantwortet, die die vorherige Frage mit „im Ausland“ beantwortet haben.

Hast du einen Computer?

Gehörst du zur Risikogruppe gemäß Robert-Koch-Institut?

Musst du dich um nahestehende Angehörige kümmern?

Hast du finanzielle Probleme durch die aktuelle Situation?

Wird sich deine Studienzeit aufgrund der Corona-Situation verlängern?

Beeinträchtigte Studierende durch die aktuelle Situation:

Hierbei werden diejenigen Studierenden gezählt, die bei mindestens einer der Fragen: „Gehörst du zur Risikogruppe nach Robert-Koch-Institut?“, „Musst du dich um nahestehende Angehörige kümmern?“ und „Hast du finanzielle Probleme durch die aktuelle Situation?“, ja angegeben haben.

Angaben zum Studium

Kennst du die möglichen Ansprechpartner*innen und Hilfeleistungen, solltest du im Studium Schwierigkeiten haben?

Fühlst du dich gut informiert?

Falls du dich nicht gut informiert fühlst, warum? Was benötigst du an Informationen?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 14,91 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Informationen und Informationswege:
    • Es fehlen Informationen zur mittelfristigen Planung der Universität in Bezug auf Corona
    • Zu wenig/zu späte Informationen zu Prüfungen
    • Zu wenig/zu späte Informationen zu Praxisveranstaltungen
    • Zu wenig grundlegende Informationen für Erstsemester
    • Regelmäßige E-Mails der Universität sind/wären besser als Ticker-Meldungen
      • allgemeine Informationsschreiben zur Corona-Situation erwünscht
      • Informationen der Universität kommen zu kurzfristig/zu spät
    • Uneinheitliche Gestaltung der Informationen verschiedener Institute/Veranstaltungen
  • Grundsätzliches:
    • Zu wenig Transparenz über Entscheidungen der Universität
    • Eindruck, die Universität interessiert sich nicht für die Studierenden
    • Liste aller wichtigen Ansprechpartner*innen bei Problemen der Studierenden wäre hilfreich
      • unübersichtlicher Informationsfluss, unklare Zuständigkeiten für Informationen
      • Informationen müssen von Studierenden aktiv gesucht werden
    • zu wenige E-Mails
  • Verlust von Informationen durch weniger persönlichen Austausch von Studierenden
  • Informationen zu Lernräumen/Lernmöglichkeiten an der Universität
  • Vor allem Informationen zu einzelnen Veranstaltungen sind schlecht organisiert

Welche Ideen hast du zur Verbesserung der Kommunikation seitens der Universität und dir?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 11,95 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

Lob:

  • Im Vergleich zum ersten Corona-Semester ist die Kommunikation etwas besser und transparenter geworden

Probleme:

  • Kritik:
    • klarer Stufenplan für die Uni in Abhängigkeit von der Infektionszahl (siehe Freiburg)
    • Studierende haben das Gefühl mit ihren Problemen von der Universität allein gelassen zu werden und Dozierende sich oft "zurücklehnen"
  • Sportinstitut gibt wohl keine Informationen an die Studierenden

Vorschläge:

  • C@mpus:
    • Übersicht mit den WebEx-Links
    • Kategorie (Präsenz, Selbststudium,....) stimmt leider nicht immer
    • evtl. einen Hook bei Aktualisierungen im Newsticker einfügen; bei ganz wichtigen Änderungen sie dort direkt einbinden
    • alternativ ähnlich wie die anderen Applikationen (Kalender, Prüfungstermine,...) eine solche einführen
  • frühere Planung und Bekanntgabe der Prüfungstermine
  • WebEx:
    • neue Anleitung für WebEx, da stark verändert
  • Ilias:
    • Push-Prinzip/Push-Optionen für neue Inhalte bzw. Newsfeed
    • Benachrichtigungsoption (Glocke) bekannter machen
  • digitale Lehre:
    • klare und bekannte Ansprechpartner*innen für Verbesserungsvorschläge, um Anregungen anzubringen
    • Austauschplattform für alle Uniangehörigen
    • Informationen von Dozierenden wie und in welcher Form sie ihre Lehre umsetzen und auch die Überlegungen weshalb
    • Mindeststandards gemeinsam mit den FGen/stuvus für digitale Lehre
    • Ilias-Kurse konsistenter gestalten
    • Abgaben evtl. in C@mpus-Kalender eintragen
    • größere Übersichten mit: Was ist klausurrelevant? Wann sollte ich wo sein im Stoff? Welche Bücher sind notwendig?
    • Verpflichtung für Dozierende nur in Ausnahmefällen (Bspw. Laborversuche) die Veranstaltungen nicht stattfinden zulassen
  • Newsletter bzw. regelmäßige Mails an Studierende und Mitarbeitende mit allen Informationen und Überlegungen hinsichtlich der Entscheidungsfindung
    • auch wenn diese noch nicht feststehen, sondern nur darüber diskutiert wird oder sich darüber Gedanken gemacht werden
    • kurz und bündig, nur das Wichtigste
    • Rhythmus: zwischen wöchentlich und monatlich
    • klare Kommunikationswege
  • Corona-Ticker:
    • unübersichtlich
    • sollte direkt auf der Startseite angelegt sein/zu finden sein
    • bei Änderungen die Möglichkeiten von C@mpus und Ilias nutzen (wie bei der Umfrage, Kontaktnachverfolgung,...)
    • auch Social Media nutzen, um darauf zu verweisen bei Änderungen
    • Zusammenfassung für dieses Semester evtl. hilfreich
    • zwar sehr ausführlich, dadurch aber unübersichtlich
    • Corona-RSS-Feed für Änderungen
  • unabhängig von Corona:
    • zentrale Informationsveranstaltung zum Anfang des 5. Semesters in Bezug auf Bachelorarbeiten und Fachpraktika
    • Tipps und ausführlichere Informationen zur Stundenplanerstellung früher als 1 Woche vor VL-Beginn
    • stärkere Vereinheitlichung von Seiten der Fakultäten, C@mpus und Ilias
    • Mentoringprogramme ausbauen (öfter und fachspezifischer)
  • Generell:
    • prinzipiell immer: kurz und knapp das Wichtigste; in einfacheren Worten und mit kurzen Sätzen
    • möglichst früh Informationen bekannt geben und prinzipiell schnellere Reaktionszeiten
    • spezifischere Informationen für die einzelnen Studiengänge
    • Informationen über Social Media präsentieren
    • öffentliche Sitzungen/bessere Bekanntgabe der Sitzungen, damit Studierende auch mitbekommen auf was es der Universität ankommt
    • uni-stuttgart.de/loslegen bekannter machen
    • mehrfach vorgeschlagen: App (z.T. insb. für C@mpus und Ilias)
    • nicht alles in Caps-lock schreiben (anderen Mailverteiler nutzen)
    • Studiengänge könnten Ilias-Gruppen anlegen mit allen Studierenden des Studiengangs und somit alle Studierende erreichen bzw. mit spezifischen Informationen füttern

Fazit:

Vereinzelt wurde angemerkt, dass sich die Kommunikation im Vergleich zum Sommersemester verbessert hat. Der große Teil der Teilnehmenden würde sich allerdings einen Newsletter bzw. regelmäßige Updates per Mail an alle Studierenden (und weiteren Uniangehörigen) wünschen. Die Studierenden beklagen sich darüber, dass sie sich oft nicht informiert fühlen. Auch wünschen sie sich Vorankündigungen und Information über die Entscheidungsfindung. Bei großen Änderungen sollten unbedingt Mails geschrieben werden. Bei den E-Mails sollte aber noch stärker auf möglichst einfache Sprache, ansprechende Formatierung und Kompaktheit geachtet werden. Der Corona-Ticker wird gemischt gesehen. Prinzipiell würde man sich hier wünschen auf Änderungen über bspw. Social Media oder einem Hook in C@mpus aufmerksam gemacht zu werden.

Welche Ideen hast du zur Verbesserung der Kommunikation seitens der stuvus und dir?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 3,65 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

Lob:

  • alles gut so, Updates auf Instagram sind gut

Probleme:

  • Digitale Lehre:
    • Erstsemester:
      • mehr Hilfe und Unterstützung insb. bei organisatorischen Sachen
      • mehr auf die Unterstützungsangebote bei Einführungsveranstaltungen hinweisen
  • Kritik:
    • stuvus ist nicht bekannt bzw. man weiß nicht, wo man sich informieren soll über stuvus bzw. was wir machen
  • Mails überzeugender und auffordernder schreiben, damit sich mehr Studierende angesprochen fühlen

Vorschläge:

  • Kummerkasten (nach Fachrichtungen)
  • Mehr Tipps für Studis
  • klare Plattformen zur Informationsverteilung
  • Handout mit Ansprechpartner*innen für jeweiligen Situationen für den groben Überblick
  • Newsletter an stud-all:
    • Kompakte Rundmails die die Thematik auf den Punkt bringen. Mails über zig Zeilen werden eher weniger gelesen. In der Kürze liegt die Würze.
    • Regelmäßig; zwischen wöchentlich und 2-monatlich angegeben
  • Webseite übersichtlicher gestalten, wie/wo kann ich bei Referaten/AKs mitmachen?
  • WhatsApp oder Telegramm Gruppen zur Kommunikationsverteilung nutzen
  • thematisch:
    • Mehr über aktuellen uninäheren Themen und den jeweiligen Standpunkten von Stuvus berichten, bspw. Worüber wird gerade mit der Uni „diskutiert“? Was ist das Ziel von Stuvus in der jeweiligen Diskussion? Was ist das Ergebnis?
    • Jede Woche eine Rundmail senden. Zum Beispiel einen Happy Newsletter der einem das Lernen leichter macht und das Arbeiten lustiger.
    • zeigen was stuvus alles erreicht, damit sich vertrauen aufbaut
    • "was die Uni nicht übersichtlich hinbekommt, selbst übersichtlich zusammenstellen"
  • Die Informationen sollten in entsprechenden Formaten verteilt werden. Termine könnte man einfach über einen abonnierbaren Kalender verteilen und aktualisieren, statt in einer Tabelle auf Ilias. Neuigkeiten über einen News-Blog, statt über ein Forum-Eintrag, etc.

Fazit:

Auch wir haben noch was zu tun. Mehrfach wurden öfters und regelmäßigere E-Mails von uns gewünscht, in denen wir berichten, was wir erreicht haben und welche Sachen gerade anstehen. Dieser "Newsletter" soll z.B. auch Tipps zum Lernen etc. enthalten. Außerdem müssen wir bekannter machen über welche Formate wir kommunizieren und evtl. über WhatsApp/Telegramm nachdenken.

Benötigst du Fachliteratur aus der Bibliothek?

Um die Antworten noch besser auszuwerten und den Bedarf an geöffneten Bibliotheken zu erfassen, wurden die Antworten nochmals nach dem Studienort (Vaihingen und Campus Stadtmitte) getrennt ausgewertet.

Würdest du gerne einen Freiversuch für die kommende Prüfungsphase haben?

Benötigst du für dein Studium Lernräume? Welche Art und wo?

Digitale Lehre

Hast du eine Internetverbindung daheim? Wie gut reicht diese für die digitale Lehre?

Wie kommst du mit dem digitalen (Selbst-) Studium klar?

Wie gut kommst du mit den digitalen Veranstaltungen klar?

Warum kommst du mit einigen Veranstaltungen nicht gut klar? Warum? Hast du Ideen, wie man digitale Veranstaltungen verbessern kann?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 31,45 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

Probleme:

  • Zeit/Mehraufwand
    • Lehrveranstaltungen benötigen digital mehr Zeit als in Präsenz
    • Lehrveranstaltungsaufzeichnungen/Live-Veranstaltungen sind länger als 90 Minuten
  • Technik/Internet
    • technische Probleme mit ILIAS, WebEx etc.
    • mangelnde Übersichtlichkeit von ILIAS
    • Dozierende haben wenig Erfahrung im Umgang mit der Technik
    • keine ausreichende Internetverbindung zuhause (oder bei Dozierenden)
  • Kontakte
    • unpersönlicher Austausch in Seminaren und Gruppenübungen
    • keine (Präsenz-) Lerngruppen
    • (gefühlte) Einsamkeit
    • Selbstdisziplin nimmt allein zuhause ab
  • Digitale Lehre
    • wenig Möglichkeit, Fragen zu stellen
    • Höhere Hürde, Fragen zu stellen
    • Zugang zu Literatur fehlt
    • Übungen: Lösungsansätze können nur kompliziert verglichen und geprüft werden
    • Konzentration über viele Stunden am Computer nimmt ab
  • Veranstaltungen
    • Dozierende schlecht erreichbar
    • Praxisveranstaltungen (Sport, Musik) können digital nur bedingt umgesetzt werden
    • Videos werden zu spät hochgeladen
    • alte Veranstaltungsaufzeichnungen aus Präsenz-Zeiten

Vorschläge:

  • technische Tipps zu WebEx etc.
  • mehr Gruppenübungen
  • kleinere Übungsgruppen
  • Planung der Veranstaltungen früher kommunizieren/feste Zeiten
  • mehr Veranstaltungsaufzeichnungen (Live-Veranstaltungen mit Aufzeichnung)
  • mehr synchrone Veranstaltungen mit Austausch/Sprechstunden
  • verpflichtender einheitlicher Standard zur digitalen Umsetzung von Veranstaltungen
  • ILIAS-Frageforen
  • Lernräume
  • Bessere Technik für Dozierende (Mikrophone für Vortragende, Tablets für Tutor*innen)

Wie finden deine Veranstaltungen statt?+

Finden diese Veranstaltungen derzeit statt?

Wie laufen die Praktika ab? Hast du Kritik oder Wünsche?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 2,08 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

Probleme:

  • Probleme Praktikumsplätze zu bekommen
  • häufig sind diese, wenn überhaupt im Homeoffice
  • Einzelne Praktika unter Einhaltung der Hygienebestimmungen teilweise vor Ort/Homeoffice
  • Praktika sind teilweise Pflicht unter Behinderung des erlangen eines Abschlusses
  • Praktika wurden teilweise abgesagt
  • Der fehlende Kontakt, um Fragen zu den Inhalten der Praktika zu stellen, erschwert diese
  • Schulpraxissemester liefen weitestgehend problemlos

Vorschläge:

  • Anforderungen an Praktika, z.B. bei der Wochenanzahl herunterfahren oder eine Fristverlängerung
  • Klarere Kommunikation über den Ablauf sowie ob Praktika stattfinden können
  • Keine Pflichtpraktika, sondern Ausweichtermine

Wie laufen die Labore ab? Hast du Kritik oder Wünsche?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 6,86 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

Probleme:

  • Teilweise online aber auch teilweise in kleineren Gruppen in Präsenz unter Hygienemaßnahmen. Diese finden häufig allein statt (Teamarbeit mit Laborpartner*in fehlt, diese brechen manchmal ab und dann ist man ganz auf sich allein gestellt)
  • Online Versuche sind schwerer als in Präsenz und es fehlt der Kontext
  • Labore dürfen teilweise nicht stattfinden, dadurch verzögert sich das Studium, weil Labore nur 1x pro Jahr möglich sind erheblich
  • Durch fehlende Labore oder online Labore fehlt die Praxiserfahrung
  • Lob aber auch Unverständnis über die Hygienemaßnahmen, insbesondere das regelmäßige Lüften
  • Labore erfordern online wesentlich mehr Zeit
  • Aber auch bessere Betreuung vor Ort, da weniger Studierende pro Tutor*in da waren

Vorschläge:

  • Bessere Kommunikation über den Ablauf (zeitnahe Kommunikation)
  • Online Alternative zu Präsenzterminen oder Ausweichtermine
  • Ganztägiges Praktikum ist besser als halbtags
  • Verlängerte Fristen zur Durchführung der Praktika
  • Inhalte der Labore auf das digitale Format anpassen und nicht 1:1 in WebEx übertragen

Wie laufen die Exkursionen ab? Hast du Kritik oder Wünsche?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 0,50 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

Probleme:

  • Es ist teilweise unklar, ob die Exkursionen stattfinden
  • Exkursionen finden teilweise einzeln/in kleinen Gruppen statt
  • Exkursionen fanden teilweise online statt
  • Ersatzleistungen für die Exkursion in Form von Essays

Hast du in der Vergangenheit online eine Prüfungs(vor)leistung abgelegt (z.B. Prüfung, Scheinklausur, ...)?

Um welche Art von Prüfungsform handelte es sich?

Die folgenden Fragen wurden nur von denjenigen Studierenden beantwortet, die die vorherige Frage mit „Ja…“ beantwortet haben.

Falls es Probleme gab, welche waren diese?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 9,31 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

Probleme:

  • Technische Probleme
    • überlastete Server, Ilias und Co., Dozierende währenddessen nicht erreichbar
    • Probleme Lösungen ein zu tippen, nur gewissen Lösungsformate werden akzeptiert
    • Schlechte Internetverbindung, um an Prüfung teilzunehmen. Studierende werden dadurch gegenüber ihren Kommiliton*innen benachteiligt
    • Stromausfall
    • Implementation der Prüfung auf Ilias
  • Koordination des Ablaufs
    • Fehlende Kommunikation über den Ablauf, Bedingungen und was bei technischen Störungen passiert
  • Prüfungsformat
    • weniger Zeit, wenn die Technik mal ausfällt
    • Stress und Panik bei den Studierenden, wenn die Technik nicht funktioniert
    • Störfaktoren zu Hause (äußere Einflüsse wie Lärm, Mitbewohnende, kein ordentlicher Schreibtisch)
    • Nur eine Ergebnisabfrage und keine Rechenwegkontrolle, daher erhält man bei einer falschen Antwort automatisch 0 Punkte
    • mündliche Prüfungen sind schwieriger, weil das Gespräch nur erschwert zustande kommt
    • Unzureichende Beurteilung der Studierenden, da online Vorträge häufig gekürzt werden
    • Nicht immer erhält man ein Feedback, ob die eingetippte Lösung gespeichert wurde und der Test erfolgreich beendet wurde
  • Grundsätzliche Probleme bei dem digitalen Prüfungsformat (Konzentration, Möglichkeit der Nachfrage, man kann nicht sehen wie viele Aufgaben es gibt, da man nicht nach vorne oder hinten blättern kann)
  • Schlechte Vorbereitung aufgrund fehlender Materialien aus der Bibliothek und keine Lernplätze, Möglichkeit mit Kommiliton*innen gemeinsam zu lernen

Vorschläge:

  • Klare Vorgaben und Richtlinien für Online-Klausuren

Könntest du dir vorstellen, in der Zukunft eine Prüfungs(vor)leistung online abzulegen?

Warum denkst du, dass eine solche Prüfung nicht möglich ist?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 9,31 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Technik
    • Analog auf dem Papier ist es einfacher den Überblick zu behalten
    • Programme laufen nur auf gängigen Betriebssystemen
    • Probleme beim Bestehen der Prüfung aufgrund von technischen Problemen
    • zeitaufwändiger als konventionelle Prüfungen durch Eintippen der Lösungen
    • Schlechtes Internet
    • Probleme beim Teilnehmen, hochladen und herunterladen der Inhalte
    • Verzögerte Gestik und Mimik bei Mündlichen Prüfungen
    • Zeitdruck und Stress erhöht im Vergleich zu herkömmlichen Prüfungen, da stets die Sorge besteht, dass die Technik ausfällt
  • Ablenkung
    • Es ist schwer sich zu konzentrieren und die nötige Spannung aufzubauen
    • Schlechtes Lernumfeld/Prüfungsumfeld zu Hause
    • Man wir leicht gestört
    • Es fehlt die Prüfungsatmosphäre
  • Fairness
    • Nicht alle Studierenden haben die gleichen Ausgangsvoraussetzungen
    • leichtes schummeln möglich -> Qualität des Studiums leidet drunter, Lerneffekt bleibt aus
    • Vergleichbarkeit der Prüfung aufgrund unterschiedlicher Umgebungsbedingungen nicht gegeben (Ruhe, Lärm, Schummeln, Technik, Internet,…)
    • Rechenweg wird bei online Prüfungen nicht gewertet, dies kann in einer Eingabemaske am PC nicht absolviert werden und dauert zu lange
  • vollständige Überwachung während der Prüfung ist durch Studierende nicht gewünscht (Datenschutz)
  • viele Prüfungen sind als Open Book Prüfungen nicht sinnvoll

Sorgen der Studierenden:

  • Prüfungen werden schwerer und stressiger, damit man nicht so leicht schummeln kann oder sich mit anderem Absprechen kann
  • Prüfungen werden schwerer damit man online Programme wie Wolfram Alpha nicht nutzen kann
  • Man wird aus Versehen des Betrugs oder eines Plagiats beschuldigt
  • Was passiert, wenn die Verbindung abbricht, fällt man durch?

Vorschläge:

  • Ersatz der Prüfungsleitungen in Form von Abgaben/Hausarbeiten denkbar
  • Alle Hilfemittel erlauben, da nicht kontrolliert werden kann, ob diese überhaupt genutzt werden
  • Mehr Zeit für die Prüfung erlauben, da es länger dauert die Lösungen einzugeben
  • Wenn die Technik versagt, solle man weitermachen können ohne Zeit zu verlieren
  • Klare Kommunikation des Ablaufs, wenn die Technik oder ähnliches ausfällt
  • Praktische Prüfungen sollen live stattfinden


Wünsche/Anregungen

Hast du Probleme mit der digitalen Lehre allgemein? Wo und warum?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 36,67 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Probleme mit der Selbstdisziplin und der Motivation
  • Kontakt untereinander
    • Keine Soziale Kontaktmöglichkeit, die Studierenden vereinsamen
    • man fühlt sich häufig allein gelassen
    • Diskussionen kommen eher nicht zu Stande
      • Die Hemmschwelle, digital an Diskussionen teilzunehmen, Fragen zu stellen und Co. ist größer
    • Lerngruppen fehlen
    • verpflichtende Gruppenarbeiten ohne ausreichenden Kontakt
  • Kontakt zu Dozierenden
    • keine Rücksprache mit den Dozierenden möglich
    • mangelnde Kommunikation seitens Dozierender
    • Erwartung der Dozierenden, dass Studierende mehr Zeit haben
    • scheinbar fehlende Absprache der Dozierenden untereinander
    • Stark zeitversetzte Antworten auf gestellte Fragen
    • Fehlendes Verständnis seitens der Dozierenden über die Situation der Studierenden
  • Veranstaltungen
    • Vorlesungsinhalte, Unterlagen und Didaktik wird dem digitalen Format nicht angepasst
    • Vorlesungsaufzeichnungen sind häufig aus Präsenz-Zeiten, wenn Fragen gestellt werden, bekommt man diese nicht mit und sobald auf etwas gezeigt wird, kann man dies nicht erkennen
    • Vorlesungsfolien mit Audiokommentaren ersetzen keine Vorlesung
    • wenig konstruktive Korrekturen von Abgaben/Leistungsnachweisen
    • synchrone Vorlesungen sind sehr unübersichtlich und es ist schwer mitzukommen
    • digitale Möglichkeiten für Versuche/Labore
  • Lernbedingungen
    • Schlechte Lernatmosphäre zuhause
      • Pflege von Angehörigen
      • Mitbewohner*innen, Familie sind laut und stören
    • Es ist schwer, den Arbeits- und Wohnplatz zu trennen, da man häufig nur ein Zimmer hat
    • Digitales Lernen vor dem Bildschirm ist anstrengend und kraftraubend
      • zu viel "Screentime"
    • Lernräume und Bibliothek fehlen
    • Literatur fehlt
  • Technik
    • Nicht jede*r hat eine gute Webcam, einen guten Laptop, ein Headset und Mikrofon
      • Schlechtes Audio ist insbesondere für internationale Studierende ein Problem
    • schlechtes Internet
      • Dateien sind teilweise zu groß, um sie mit schlechtem Internet herunterzuladen
      • synchrone Veranstaltungen ohne Aufzeichnung können nicht verfolgt werden
    • Druckerzugang (v.a. in der Stadtmitte) fehlt
    • Uni-Technik
      • Qualität der Videos ist teilweise schlecht
      • ILIAS ist häufig down, wenn man Videos schauen will
      • Viel Software läuft auf Linux oder Mac nicht
      • uneinheitliche Verwendung der Tools
      • manchmal sind der Ton und das Bild asynchron
      • Ladezeiten sind teilweise sehr groß
  • Struktur
    • Kurse im Ilias sind teilweise sehr unübersichtlich und es fehlt die Einheitlichkeit
    • keine allgemeinen Richtlinien, keine Kontrollinstanz
    • Uneinheitlichkeit von Kommunikationswegen
  • Mehraufwand
    • großer Mehraufwand da Dozierende häufig überziehen und mehr Material zur Verfügung gestellt wird
    • mangelnde Nachfragemöglichkeit verlängert die Nachbereitungszeit
    • einige Dozierende versuchen durch mehr Abgaben und mehr Material, das verkürzte Semester zu kompensieren
  • Zeit
    • kaum noch Freizeit
      • zu wenig Pausen, durch Mehraufwand zu wenig Erholungszeiten
    • Problem durch Überschneidung von Live-Veranstaltungen und/oder Praktika
    • Inhalte werden häufig nicht rechtzeitig hochgeladen, daher ist es schwierig sich an seinen eigenen Zeitplan zu halten und ein strukturiertes Lernen ist somit nicht möglich
    • es ist schwer den Überblick zu behalten wann welche Inhalte hochgeladen werden und wann welche Abgabe fällig sind, Übungen stattfinden etc. → Stress erhöht sich
    • Vorlesungen/Live-Meetings werden einfach kurzfristig verschoben auf z.B.: spät abends und es wird vorausgesetzt, dass man dennoch Zeit hat, um anwesend zu sein
    • Tempo in den Vorlesungen/Videos ist sehr hoch (insb. für ausländische Studierende)
  • Allgemein:
    • es wird sich mehr Rücksicht auf die aktuelle Situation gewünscht

Vorschläge:

  • Einzelner WebEx Link/Raum für eine Veranstaltung im ganzen Semester, dies erhöht die Übersichtlichkeit
  • Übungen sollten in Präsenz stattfinden, um einen intensiveren Austausch zu ermöglichen
  • freiwillige Lernstandskontrollen sind hilfreich, da diese einen "zwingen" regelmäßig am Ball zu bleiben aber auch zeigen, bis wann welcher Stoff fällig ist
  • kleinere Gruppenübungen in Präsenz, sobald dies wieder möglich ist
  • Vorlesungen sollten grundsätzlich aufgezeichnet werden
  • Einheitliche Struktur, einheitliche Begriffe
  • Ein Dokument mit Infos, welcher Stoff wann gelernt werden sollte, damit man sich für das Semester einen Zeitplan erstellen kann
  • Digitale Prüfungseinsichten
  • Ilias Anleitung zur "Glocken Benachrichtigungsfunktion" oder/und Neuigkeiten Fenster
  • Online Prüfungen für Studierende im Ausland

Zusammenfassung:

Studis sind nach nun fast einem Jahr digitaler Lehre überlastet vom Mehraufwand und verstört von (gefühlter und realer) Einsamkeit zuhause, der mangelnden Kontaktmöglichkeit mit ihren Kommiliton*innen und der Abwechslung, die es im normalen Studierendenalltag gibt.

Willst du Veranstaltungen loben? Welche und Warum?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 31,82 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben. Fett markierte Antworten wurden besonders oft genannt.

  • Gruppenübungen allgemein

Mehrfach genannt:

  • Bauphysik
  • Biomechanik
  • Darstellungstechnik 1, Pfaff
  • Datenstrukturen und Algorithmen, Weiskopf
  • Digitale Signalverarbeitung, Yang
  • Einführung in die Chemie
  • Einführung in die Experimentalphysik, Jetter
  • Einführung in die formale Logik, Herr Lenz
  • Einführung in die Linguistik, Stein
  • Essay Writing, Frau Dr. Engelhardt
  • Experimentalphysik 1, Loth
  • Experimentalphysik 3, Pfau
  • Grundlagen der Erneuerbaren Energien
  • Höhere Mathematik 3 für Physiker, Wirth
  • Hydrologie
  • Information Retrieval and Text Mining, Klinger
  • Introduction to Literary Studies
  • Lineare Algebra 1, Eisermann
  • Literary Studies, Bundschuh
  • Maschinendynamik, Eberhard/Ziegler
  • Ökobilanz und Nachhaltigkeit
  • Organische Chemie 1, Krüger
  • Phonologie du Francais, Rainsford
  • Programmierung und Software-Entwicklung, Becker
  • Semantik, Herr Bross
  • Speichertechnik 2, Birke
  • Statistik (Fak2/SimTech), Nowak
  • Strömungslehre 2, Krämer
  • Strukturdynamik, Krack
  • Technik des betrieblichen Rechnungswesens, Eschenbach
  • Technische Mechanik 1, Herr Hanss
  • Technische Mechanik 1/2/3, Ricken
  • Technische Mechanik 3, Leine
  • Technische Thermodynamik, Heidemann
  • Theoretische Chemie (Atom- und Molekülbau)
  • Theoretische Informatik 1
  • Theoretische Physik 2, Büchler
  • Thermodynamik (LRT), Weigand
  • Tutorium alte & neue Geschichte
  • Übertragungstechnik 1, Brink
  • Werkstoffkunde, Seidenfuß
  • Frau Kahrsch
  • Herr Bächtiger

Gründe:

  • engagiertes Team, gute Tutor*innen
  • Fragerunden
  • Sprechstunden
  • Kombination asynchrone Vorlesung, synchrone Übungen
  • ILIAS-Frageforum
  • Lernstandskontrollen (z.B. ILIAS-Quizze)
  • Nutzung der technischen Möglichkeiten
  • Strukturierung
  • Sichtbarkeit der Dozierenden
  • Bereitstellung von Skripten
  • synchrone Vorlesung mit Aufzeichnung
  • keine zu langen Videos
  • richtige Geschwindigkeit für Studierende
  • Erarbeitung von Stoff statt nur Präsentation

Hast du Verbesserungsvorschläge zur digitalen Lehre allgemein?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 22,83 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Allgemein:
    • Kontrolle der Dozierenden
    • mehr Interaktionsmöglichkeiten der Studierenden untereinander, aber auch Dozierende - Studierende
    • Möglichkeiten zur Lerngruppenbildung unterstützen
  • Seminare:
    • Sollten auch aufgezeichnet werden
    • (freiwillige) Diskussionsrunden online → Breakoutrooms nutzen
  • Gruppenübungen:
    • Gruppenübungen sind nicht immer (digital) sinnvoll
    • Nutzung von Breakoutrooms in Übungen wurden als gut empfunden
    • Sollten auch aufgezeichnet werden
  • Prüfungen:
    • striktere Vorgaben in Bezug auf Schwierigkeitsgraden von Hausübungen, Scheinklausuren und Modulprüfungen
    • Wunsch nach nachsichtiger Benotung/Bewertung der Prüfungen
    • bereits zu Beginn muss klar sein, was die Prüfungsleistungen sind
    • digitale Prüfungsformate entwickeln
    • Möglichkeiten zur Wiederholung/Ablegung von Prüfungsleistungen am Ende dieser Prüfungsphase, wenn man aufgrund von Corona (Quarantäne/Erkrankung) nicht am eigentlichen Termin mitschreiben konnte
  • Technik:
    • Ilias:
      • Möglichkeit zum einfacheren Download von Videos im Ilias wäre begrüßenswert, bzw. sollten die Videos generell downloadbar bereitgestellt werden
      • einfachere Möglichkeit zum Vor- und Zurückspulen beim Ilias-Player
      • auf die Videogröße achten
      • ILIAS sollte einen "angemeldet bleiben" Button bekommen
      • Implementierung einer Art Aufgabenliste in ILIAS, welche alle Videos beinhaltet, der angemeldeten Kurse und abhackbar ist
      • Übersicht über die Tools und wie sie angewendet werden können für ILIAS
    • unbedingt gute Technik für die Dozierenden
      • gute Mikrofone sind von existenzieller Bedeutung
      • Tablets bzw. Geräte mit Stifteingabe
    • Zwang zur Nutzung von ILIAS und WEBEX → Wunsch nach Einheitlichkeit
    • einheitliche Bereitstellung der Links für die Live-Meetings
    • Videos am besten im Hörsaal oder in einem Studio aufnehmen
    • Technikeinführungen für Studierende und Dozierende
    • Automatisiertes Hochladen von Vorlesungsvideos nutzen und somit fixe Zeiten einhalten
    • Alternative zu WebEx, falls dieses wieder down ist
  • Infrastruktur
    • Lernräume und Bibliothek öffnen unter den Hygienebedingungen
    • digitale Literaturzugänge ausweiten
    • "offener Lernraum" vom Mint-Kolleg nicht in Forum-Form, sondern live
  • Zeit:
    • zusätzliche Fragestunden werden zwar durchaus positiv gesehen, aber oft werden sie als verpflichtend angesehen und sorgen so für die Verdopplung des Zeitaufwandes
    • Videos nicht länger als die normale Vorlesungsdauer halten (90 min), eher kürzer, da Studis oft stoppen und zurückspulen, um alles zu verstehen
  • Organisation/Stundenplan:
    • Videos/Material immer zu bestimmten vordefinierten Zeiten hochladen und bis zum Semesterende online lassen
    • insgesamt Material bitte rechtzeitig/frühzeitig hochladen
      • im digitalen ist es wichtig, dass Pünktlichkeit und Planbarkeit bei den Veranstaltungsmaterialien existiert, um nicht den Überblick zu verlieren und sich selbst einen Plan zu erstellen
      • 2 verschiedene Meinungen:
        • zu Wochenbeginn - Gründe dafür: individuelle Wocheneinteilung möglich; gut für Personen, die beeinträchtigt sind (Eltern, durch Geschwister,....)
        • zum Zeitpunkt der VL im Stundenplan von C@mpus - Gründe dafür: Unterstützung der Studis bei der Organisation der Woche; Strukturgerüst
    • Videos/Material eindeutig benennen (evtl. mit VL-Datum)
    • Videos in Ilias nicht verlinken, sondern hochladen, da sie so in den Benachrichtigungen auftauchen
    • Dozierende sollten sich selbst filmen und mit zeigen, da dies die Verfolgung angenehmer macht
    • Präsentationen vs. "Tafelanschriebe"
      • kein eindeutiges Bild für oder gegen eine der beiden Methoden
      • wenn geschrieben wird, bitte langsamer bzw. die letzten Zeilen sichtbar lassen → damit Studierende beim Mitschreiben mitkommen
    • Live-Veranstaltungen
      • bei 1,5h evtl. kurze Pausen (3-5min) einführen, da so die Konzentrationsfähigkeit gesteigert werden kann
    • Asynchrone vs. synchrone Lehre:
      • Zwischenlösung/optimale Lösung wäre synchrone Vorlesung + Aufzeichnung und Bereitstellung bis mind. Semesterende
    • Ilias-Kurse einheitlicher gestalten
  • Mehraufwand
    • nicht mehr (verpflichtendes) Material hochladen als Semesterstunden vorhanden (Zusatzmaterial gerne, aber kennzeichnen, dass freiwillig und nicht prüfungsrelevant)
    • nicht versuchen den Stoffumfang eines normalen Semesters zwangsläufig durchzubringen, da das Semester kürzer und schwieriger für die Studierenden ist
    • keine Kompensation der fehlenden Kommunikation und somit der Abfrage des Leistungsstands durch mehr Prüfungsvorleistungen
    • auf Wochenstundenzahl achten
  • Kommunikation:
    • Studierende mehr in die Überlegungen einbeziehen und frühzeitig informieren, wie eine Veranstaltung ablaufen soll
    • Informationen zum Ablauf des Moduls (z.B. "Vorlesungsplan") zu Beginn des Semesters geben (Dokument oder Video)
    • nach Möglichkeit auch anonyme Foren oder Kontaktmöglichkeiten mit den Dozierenden anbieten
  • Motivation steigern
    • kleine interaktive (freiwillige) Aufgaben zur Lernstandskontrolle (z.B.: Kahoot, Mentimeter)
    • Musterlösungen mit Erklärungen
    • mehrere kleinere Videoblöcke (ca. 20 min) bzw. thematisch zusammenhängende kleine Lehreinheiten/Videoblöcke
  • Wünsche/Verbesserungen
    • Dozierende sollten Veranstaltungen gegenseitig besuchen und Good Practices sehen
    • Pensum der Veranstaltungen reduzieren
    • bessere Erreichbarkeit der Dozierenden
    • mehr Empathie
    • Lernräume öffnen
    • Dozierende sollten das Weiterbildungsangebot der Universität nutzen
    • Beauftragte zur "Überwachung" der Vorgaben zur Lehre
    • Freiversuchsregelung
    • Wieder Präsenzlehre
    • Schließzeiten der Bibliotheken nutzen, um diese zu sanieren
    • Wunsch an stuvus: Wie wäre es, mal nen Stuvus-Discord-Server aufzusetzen. Oder irgendein anderes, brauchbares Tool. Nur die *Lehre* zu verbessern bringt null, wenn man nicht auch den Verlust des gesamten Campus und der Zwischenräume kompensiert.
  • Lehre nach Corona:
    • Aufzeichnungen beibehalten
    • Dozierende (verpflichtend) in digitaler Lehre schulen

Fazit

Prinzipiell wünschen sich viele Studierende die Präsenzlehre zurück, da digital sehr stark die sozialen Kontakte und Lerngruppen leiden. Deshalb sollte von Seiten der Dozierenden darauf geachtet werden nicht mehr Inhalte und längere Videos zu erstellen, da man aktuell "sonst nichts zu tun hat". Besonders häufig wurde angesprochen, dass eine gute technische Ausstattung der Dozierenden für eine deutliche Verbesserung der digitalen Lehre sorgt. Insbesondere gute Mikrofone sind hierbei wichtig und wären einfach zu beschaffen. Auch die Stifteingabe bietet viele Vorteile. Um eine gute Grundlage für die Selbstorganisation in dieser Zeit zu schaffen, sollt die Dozierenden darauf achten, die Materialien eindeutig zu bezeichnen und immer möglichst zu den gleichen Terminen hochzuladen. Außerdem benötigen die Studierenden ein Dokument allen wichtigen Informationen und einer Art Semesterplan. Des Öfteren wurden sich mehr Live-Meetings gewünscht, die allerdings dann zwangsläufig auch aufgezeichnet werden müssen. Auch Lernräume und Bibliotheken müssen zugänglich gemacht werden. Die Forderung nach allgemeinen Rücksichtnahmen auf die Situation in Bezug auf Lerninhalt und Bewertung von Prüfungsleistungen zeigt sich deutlich.

Hast du Wünsche oder Anregungen an uns?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 13,21 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Anregungen für die Universität
    • Öffnung der Bibliotheken und Zugang zu Literatur (dieses kann auch digital erfolgen)
    • Lernräume öffnen
    • Lehre:
      • Neue Konzepte zur Bereitstellung von Lerninhalten und diese an das digitale Format anpassen
      • Einheitlichkeit
      • (verpflichtende) Technische Betreuung der Dozierenden bei den Videos und Ilias Kursen und Co.
      • Zeitverschiebung für Studierenden im Ausland beachten
      • Digitale Lehre und Vorlesungsaufzeichnungen auch nach Corona
      • Studierenden bei den Abschlussarbeiten mehr unterstützen
      • Weniger Abgaben bzw. mehr Zeit für die einzelnen Abgaben
      • Technik für die Online Lehre weiter verbessern
      • Workload anpassen
      • Klare Regeln an die Dozierenden und nicht nur Empfehlungen
        • Dozierende sollten sich an den Zeitplan halten
        • Rechtzeitiges Antworten in den Foren seitens der betreuenden
        • WebEx Vorlesungen sollten im Anschluss immer hochgeladen werden
    • Fristverlängerung für Hausarbeiten, Abschlussarbeiten, Praktika und Co.
    • Meinung der Studierenden wird häufig nicht gehört
    • Verringerung der Studiengebühren für Internationale Studierende in Zeiten von Corona, wenn sie nicht vor Ort sein können
    • Wieder Präsenzveranstaltungen
    • Prüfungen:
      • Freiversuch für Prüfung
      • Die Prüfungstermine sollten früher feststehen
      • Wenn Prüfungen mit Maske geschrieben werden müssen, soll es dafür einen Nachteilsausgleich geben, also einen Freiversuch oder eine Zeitverlängerung
      • Online Prüfungseinsichten
      • Ausweichprüfungsformate für Studierende im Ausland oder die nicht an die Uni kommen können
      • Rücktritt von LBP auch außerhalb des Anmeldezeitraums
      • Prüfungsabmeldung bis 1 Tag vorher soll beibehalten werden
    • Kommunikation:
      • frühzeitige Kommunikation über den Ablauf des Sommersemesters
      • Langzeitstrategie bzgl. der Lehre der Uni und auch eine Kommunikation dieser
  • Anregungen für stuvus
    • Möglichkeit andere Studis kennenzulernen (Vernetzung der Studis untereinander)
    • Medien/Technik Verleih bzw. die Möglichkeit der Sammelbestellungen
    • Einsetzen für mehr Lernräume (Info, ob man Lernräume anderer Unis nutzen kann oder wo man gut lernen kann)
    • stuvus soll präsenter sein und sich auch nach Corona weiterhin gut für die Belange der Studierenden einsetzen
    • Druck/Scanmöglichkeiten auch in der Stadtmitte

KONTAKT

digitale-lehre@stuvus.uni-stuttgart.de

stuvus – Studierendenvertretung

0711 / 685 - 60750

Universität Stuttgart

Pfaffenwaldring 5C

70569 Stuttgart

Vergleich der Umfrage-Daten aus dem Sommersemester 2020 und dem Wintersemester 2020/21

Um zu untersuchen, an welchen Stellen der digitalen Lehre noch Optimierungsbedarf besteht, werden im Anschluss die Ergebnisse der Umfragen aus dem Sommersemester (SoSe) und Wintersemester (WiSe) verglichen.

Grundlegende Angaben

Teilnehmende Studierende an der Umfrage

Leider nahmen an der Umfrage im Wintersemester 2020/21 etwas weniger Studierende als im Sommersemester teil. Dies lässt die Vermutung zu, ob die Studierenden inzwischen mehr zufrieden mit der digitalen Lehre sind. Die Beantwortung dieser Frage wird dem Lesenden überlassen, wobei jedoch auf den folgenden Seiten ein Vergleich der Ergebnisse dargelegt wird.

Welchen Abschluss strebst du derzeit an?

Die Abschlussarten der teilnehmenden Studierenden im Vergleich vom SoSe (links) und WiSe (rechts) ist mehr oder weniger gleichgeblieben, mit einem leichten Wachstum bei den Bachelor Studierenden.

In welchem Fachsemester studierst du?

Es zeigt sich auch hier, dass die neuesten Studierenden am motiviertesten sind. Die im WiSe neu dazugekommene Kohorte der Erstsemester hat zu 30 Prozent der Teilnehmenden Studierenden beigetragen. Ein Einbruch im Vergleich zwischen SoSe (links) und WiSe (rechts) ist insbesondere bei dem 3. Semester zu sehen. Ansonsten haben sich die Teilnehmendenzahlen aus dem SoSe zum WiSe um ein Semester nach rechts geschoben.

In welchem Studiengang studierst du?

Auf einen Vergleich der Studiengänge wird verzichtet, da auch diese sich zwischen dem SoSe und WiSe nicht viel verändert haben.

Wo befindest du dich die meiste Zeit während deines Studiums?

Der Vergleich der Diagramme zeigt überraschenderweise, dass trotz einem weiteren Onlinesemester die knappe Mehrheit der Studierenden sich weiterhin in Stuttgart oder der Umgebung befindet. Eine spezifischere Auflistung der Orte ist in der Auswertung vom WiSe (rechts) zu sehen.

Hast du einen Computer?

Aufgrund eines weiteren Onlinesemesters lässt die Auswertung der Frage „Hast du einen Computer“ darauf schließen, dass sich nun noch mehr Studierenden einen PC gekauft haben. Leider gibt es jedoch im Vergleich vom SoSe (links) zum WiSe (rechts) immer noch 1 Prozent aller Studierenden, die keinen Computer besitzen.

Gehörst du zur Risikogruppe gemäß Robert-Koch-Institut?

Die Anzahl an Studierenden, die zur Risikogruppe gemäß dem Robert-Koch-Institut gehören, ist erwartungsgemäß zwischen dem SoSe (links) und dem WiSe (rechts) gleichgeblieben.

Musst du dich um nahestehende Angehörige kümmern?

Auch die Anzahl an Studierenden, die sich um nahestehende Angehörige kümmern müssen, ist erwartungsgemäß zwischen dem SoSe (links) und dem WiSe (rechts) gleichgeblieben.

Hast du finanzielle Probleme durch die aktuelle Situation?

Auch die Anzahl an Studierenden, die durch die aktuelle Situation finanzielle Probleme haben, ist leider zwischen dem SoSe (links) und dem WiSe (rechts) gleichgeblieben.

Wird sich deine Studienzeit aufgrund der Corona-Situation verlängern?

Leider gaben im WiSe (rechts) mehr Studierende als im SoSe (links) an, dass sich ihre Studienzeit aufgrund der Corona-Situation verlängern wird.

Beeinträchtigte Studierende durch die aktuelle Situation:

Da die Anzahl an Studierenden, die sich um nahestehende Angehörigen kümmern müssen und durch die aktuelle Situation finanzielle Probleme haben, nahezu gleichgeblieben ist und die Anzahl an Studierenden, deren Studienzeit sich aufgrund der Corona-Situation verlängern wird leicht gestiegen ist, ist auch die Anzahl der durch die aktuelle Situation beeinträchtigte Studierende insgesamt maximal gestiegen.

Angaben zum Studium

Fühlst du dich gut informiert?

Die Informationspolitik der Universität und stuvus hat sich vom SoSe (links) zum WiSe (rechts) für den Bereich „gut“ mehr oder weniger gleich gehalten. Jedoch ist der Anteil an „sehr gut“ zu Lasten der „schlecht“ und „sehr schlecht“ zurück gegangen. Die Meinung über die Informationen der stuvus sind leicht schlechter geworden. Dies liegt vermutlich daran, dass viele der Teilnehmenden Erstsemester stuvus bisher nicht zuordnen können und daher die Kategorie „Keine Angabe“ so viele Antworten erhalten hat.

Benötigst du Fachliteratur aus der Bibliothek?

Um die Antworten noch besser auszuwerten und den Bedarf an geöffneten Bibliotheken zu erfassen, wurden die Antworten nochmals nach dem Studienort (Vaihingen und Campus Stadtmitte) getrennt ausgewertet.

Deutlich gestiegen ist der Bedarf an Fachliteratur aus der Bibliothek im WiSe (rechts). Dies gilt insbesondere für die Studiengänge der Stadtmitte, die historische mehr auf analoge Literatur angewiesen sind, aber auch für Studierende in Vaihingen.

Digitale Lehre

Hast du eine Internetverbindung daheim? Wie gut reicht diese für die digitale Lehre?

Wie auch bei den Computern, scheint es, als ob die Studierenden inzwischen ihr Internet aufrüsten konnten. Die „keine Angabe“ stimmen vom SoSe (links) sind im WiSe (rechts) zu den Antworten „schlecht“ und „mittelmäßig“ gewandert.

Wie kommst du mit dem digitalen (Selbst-) Studium klar?

Bedauerlicherweise gab es im WiSe (rechts) wesentlich mehr Studierende, die beim Lernen allein „sehr schlecht“ angaben. Hier haben vermutlich insbesondere die Erstsemester Schwierigkeiten digitale Lerngruppen zu bilden, um mit dem Stoff klar zu kommen. Verschlechtert hat sich auch die Selbstdisziplin, welches vermutlich auch auf die Erstsemester zurückzuführen ist, da diese den Umgang im universitären Alltag erst noch lernen müssen. Leicht verbessert haben sich aber im Vergleich zum SoSe (links) die technischen Voraussetzungen der Studierenden.

Wie gut kommst du mit den digitalen Veranstaltungen klar?

Ein Vergleich zwischen dem SoSe (links) und dem WiSe (rechts) zeigt, dass die Studierenden etwas besser mit sämtlichen Veranstaltungen klarkommen, auch wenn es immer noch viele Studierenden gibt, die mit „schlecht“ oder „sehr schlecht“ geantwortet haben, welches zeigt, dass hier weiterhin Handlungsbedarf besteht.

Seminare, Lektürekurse und Gruppenübungen wurden in der vergangenen Umfrage im SoSe leider nicht betrachtet. Daher wurden diese Angaben, die in der ausführlichen Aufwertung oben zu finden sind, in diesem Vergleich weggelassen.

Wie finden deine Veranstaltungen statt?

Erfreulicherweise werden im WiSe (rechts) insbesondere Vorlesungen asynchron gehalten und Tutorien vermehr synchron, um auf die Belange der Studierenden einzugehen. Dies war einer der wichtigsten Erkenntnisse der Umfrage im SoSe (links). Diese Verbesserung der digitalen Lehre im allgemeine hat sich auch leicht in dem vorherigen Diagramm „Wie gut kommst du mit den digitalen Veranstaltungen klar?“ bestätigt.

Sprechstunden, Seminare, Lektürekurse und Gruppenübungen wurden in der vergangenen Umfrage im SoSe leider nicht betrachtet. Daher wurden diese Angaben, die in der ausführlichen Aufwertung oben zu finden sind, in diesem Vergleich weggelassen.

Finden diese Veranstaltungen derzeit statt?

Anscheinenden finden grundsätzlich im WiSe (rechts) mehr Labore als im SoSe (links) statt. Die Menge an Laboren, die stattfinden sind aber im Verhältnis zu denjenigen Laboren, die nicht stattfinden, ungefähr gleichgeblieben. Dies liegt vermutlich an der begrenzten Kapazität an Laboren, unter welchen mit Einhaltung der Hygienebestimmung, gearbeitet werden kann.

Externe Praktika und Exkursionen wurden in der vergangenen Umfrage im SoSe leider nicht betrachtet. Daher wurden diese Angaben, die in der ausführlichen Aufwertung oben zu finden sind, in diesem Vergleich weggelassen.

KONTAKT

digitale-lehre@stuvus.uni-stuttgart.de

stuvus – Studierendenvertretung

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Universität Stuttgart

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Umfrage zur digitalen Lehre im Wintersemester 2020/21

Du bist frustriert über den Ablauf des digitalen Semesters und willst,
dass das Semester besser wird?

Dann ist unsere aktuelle Umfrage zur digitalen Lehre im Wintersemester
genau das richtige für dich!

Über diesen Link kannst du bis zum 28.12 an der Umfrage teilnehmen:

In der Umfrage hast du die Möglichkeit anzugeben, was gut und was
nicht so gut läuft und was du benötigst um dein Studium zu verbessern,
seien es mehr Lernräume, Bücher aus der Bib oder eine
Freiversuchsregelung. Diese Infos sind für uns wichtig, damit wir uns
gezielt für die Aspekte einsetzen können, die ihr benötigt.

Die Umfrage ist selbstverständlich anonym und dauert nur ca. 10
Minuten. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, deine (studentische)
E-Mail-Adresse zu hinterlassen, damit wir dich gegebenenfalls bei
Rückfragen kontaktieren können. Dies ist selbstverständlich
freiwillig.

Falls du dich für die Ergebnisse unserer letzten Umfrage aus dem
Sommersemester interessiert, findest du diese hier:
https://stuvus.uni-stuttgart.de/umfrage/

Solltest du schon an der Umfrage teilgenommen haben, teile die Umfrage
bitte mit deinen Kommiliton*innen, damit wir eine möglichst große
statistische Erhebung führen können!

Vielen Dank für deine Teilnahme!

Auswertung der stuvus-Umfrage zur digitalen Lehre im Sommersemester 2020

Die Ergebnisse der Umfrage findet ihr hier auch nochmal hier zum Downloaden.

Hintergrund

Im Rahmen des digitalen Semesters und den Entwicklungen durch das Covid-19 Virus, wurde im Rahmen der Taskforce für die digitale Lehre, eine Umfrage unter den Studierenden der Universität Stuttgart durchgeführt. Diese Umfrage wurde durch die stuvus im Zeitraum vom 11.05.2020 bis 10.06.2020 durchgeführt. Insgesamt nahmen 2.486 Studierenden an der Umfrage Teil. Dies sind 10,83% aller 22.946 Studierenden der Universität Stuttgart. Hierbei konnten alle Studierenden an der Umfrage teilnehmen.

Die Umfrage wurde mit dem Tool Limesurvey, gehostet auf den Servern der stuvus durchgeführt und durch Markus Vogler und Daniel Leese ausgewertet. Eine ausführliche Auswertung ist für Fachgruppen ggfs. auf Nachfrage erhältlich. Bei Fragen kann sich an den untenstehenden Kontakt gewendet werden.

Für das weiter folgende Semester sind insbesondere die Auswertungen der Einzelantworten und die Vorschläge zur digitalen Lehre und zur Kommunikation sowie die Probleme mit der digitalen Lehre sehr interessant und ermöglichen hoffentlich neue Ideen für die Verbesserung des Studiums an der Universität Stuttgart.

Grundlegende Angaben

Bist du im Bachelor oder im Master?

In welchem Fachsemester studierst du?

In welchem Studiengang studierst du? (Bitte gib dein Hauptfach an)

Diese Übersicht wurde nochmal für das Verhältnis von den Teilnahmen pro Studiengang zu Studierenden pro Studiengang ausgewertet. Hierzu wird angemerkt, dass für das Fach Maschinenwesen eigentlich 3 Studierende teilgenommen haben, jedoch nur 2 in der Studierendenstatistik auftauchen. Daher wurde die nachfolgende Statistik auf 2 von 2 Teilnahmen für den Studiengang Maschinenwesen angepasst, was einer Teilnahme von 100% entspricht.

Bist du gerade in Stuttgart?

Hast du einen Computer?

Gehörst du zur Risikogruppe gemäß Robert-Koch-Institut?

Musst du dich um nahestehende Angehörige kümmern?

Hast du finanzielle Probleme durch die aktuelle Situation?

Wird sich - nach dem aktuellen Stand – deine Studienzeit aufgrund der Corona-Situation verlängern?

Beeinträchtigte Studierende durch die aktuelle Situation:

Hierbei werden diejenigen Studierenden gezählt, die bei mindestens einer der Fragen: „Gehörst du zur Risikogruppe nach Robert-Koch-Institut?“, „Musst du dich um nahestehende Angehörige kümmern?“ und „Hast du finanzielle Probleme durch die aktuelle Situation?“, ja angegeben haben.

Angaben zum Studium

Fühlst du dich gut informiert?

Falls du dich nicht gut informiert fühlst, warum? Wo fehlt es?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 12,95 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Kommunikation
    • zu viele Infos/Flut an Mails
    • unklar, wenn Infos erst als Gerücht kommen und dann verspätet von der Uni bestätigt werden
    • Gefühl, dass Uni Informationen zurückhält und spät informiert
    • zu späte Information der Dozierenden über Veranstaltungen, sie haben sich nicht einmal gemeldet mit "ist in Planung"
    • Werden Fristen etc. verlängert? Grober Überblick fehlt
    • Informationen zu Prüfungen und Prüfungsphase, insbesondere die Verschiebung, kamen zu spät
    • Infos sind deutlich früher auf Instagram der Uni als auf der Homepage/ per Mail
    • keine konkreten Aussagen, wie es weitergeht / Begründung fehlt / grober Blick in die Zukunft fehlt / Infos zu spät - keine Planung mit Weitsicht
    • keine Infos zu Praktika, etc. - schwer an Infos zu kommen und in Kontakt mit Dozierenden zu kommen
    • Kommunikation oft nur in Deutsch
    • mangelnde Strukturiertheit
  • Bei Kooperationsstudiengang unterschiedliche Infos der unterschiedlichen Universitäten
  • Man muss sich Infos selbst zusammensuchen (zu viele unterschiedliche Plattformen)
  • fehlende Ansprechpartner*innen bzw. man wird immer nur an andere verwiesen mit konkreten Fragen
  • keine Infos zu Klausureinsichten und Auslandssemester
  • Wie geht es für Risikogruppen weiter?
  • Anleitung für die Tools
  • Fehlender "digitaler Briefkasten"

Hast du Ideen zur Verbesserung der Kommunikation seitens der Universität/stuvus und Dir?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 9,13 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Konkrete klare Aussagen, kürzere + übersichtlichere Mails/Wichtige Punkte hervorheben/übersichtlichere Website/Transparentere Punkte, früher über die Geschehnisse informieren und mit Weitsicht planen
  • Zusammenspiel zwischen Institutionen und Dozierenden und Universität verbessern (Dozierenden wissen oft nicht gut Bescheid - gewährleisten, dass sie sich dranhalten)
  • Kommunikation läuft gut
  • Regelmäßige Rundmail/Infos (auch nur mit "wir arbeiten dran" und auch mit warum) schafft Transparenz
  • Weniger schlecht formulierte Mails von stuvus, weniger redundante Infos - stuvus macht guten Job
  • Öfter mehr Umfragen, wo Probleme sind
  • Ansprechpartner*innen seitens der Uni sollten klar sein, zentrale Informationsseite/Plattform für alle Infos, die auch Dozierende nutzen
  • Meldungen nach Studierende/Beschäftigte trennen
  • Alle Ankündigungen D + E übersetzen
  • Informationsfluss je nach LV sehr schlecht
  • Seitens der Dozierenden: Mehr Infos und Erinnerungen, wie alles abläuft
  • Webex instabil
  • Newsticker ist langsam unübersichtlich, bei FAQ unklar, was für Fragen hinzukommen
  • Infokanal der Uni (Telegram) wäre schon
  • Plattform (gegliedert nach Studiengängen), auf denen sich Studis austauschen können
  • Termin für Webex-Sprechstunden auf C@MPUS eintragen
  • Uni-interne Chatplattform für alle Studierende und Mitarbeitenden
  • Support-Chat
  • Bessere Kommunikation auf ILIAS
  • stuvus soll auf Instagram mehr posten zu allgemeinen Dingen (UB öffnet wieder, was geht wo auf dem Campus)
  • Internationale fühlen sich alleine gelassen und haben keinen Kontakt zu einer Ansprechperson, wo sie ihre Probleme oder Unzufriedenheit melden können
  • Informationen über die Sicht der stuvus auf die Entscheidungen

Benötigst du Fachliteratur aus der Bibliothek?

Um die Antworten noch besser auszuwerten und den Bedarf an geöffneten Bibliotheken zu erfassen, wurden die Antworten nochmals nach dem Studienort (Vaihingen und Campus Stadtmitte) getrennt ausgewertet.

Würdest du gern ein „Nicht-Semester“ einlegen?

Falls du noch Klausuren schreibst: Wie klappt das Lernen neben den digitalen Vorlesungen?

Digitale Lehre

Hast du eine Internetverbindung daheim? Wie gut reicht diese für die digitale Lehre?

Wie kommst du mit dem digitalen (Selbst-) Studium klar?

Wie gut kommst du mit den digitalen Veranstaltungen klar?

Warum kommst du mit einigen Veranstaltungen nicht gut klar? Warum? Hast du Ideen, wie man digitale Veranstaltungen verbessern kann?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 27,15 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Internet
    • Schlechte Verbindung
    • Schlechte Qualität, zu lange Videos, Tonprobleme
    • Live Veranstaltungen
  • Technik
    • spezielle Programme benötigt
    • C@MPUS-Kalender so updaten, dass er aktuelle Sachen enthält
    • Webex klappt nicht gut
    • Vorspulen in OpenCast schwierig/schlecht möglich (Idee: Element für 10s Rückspul Option)
    • CAD-Programm selbst lernen schwierig
    • Idee: Ilias-Funktion, zum Abhaken von Videos/Veranstaltungen
    • Manche Videos kann man nicht vor/zurück spulen
    • Nebengeräusche durch Mikros bei Meetings
    • Folienansicht bei OpenCast asynchron mit Vorlesung
    • Downloadfunktion für Videos in ILIAS fehlt
    • Möglichkeit für verschiedene Räume in Webex fehlt (für 1:1 Gespräch mit Tutor)
    • Bedienungsanleitungen wären hilfreich, oft herrscht Unwissenheit
    • Zoom wird verwendet
  • Professor*innen
    • unfreundliche Professor*innen
    • Dozierende/Tutor*innen kennen sich mit den Programmen zu schlecht aus
    • Dozierende überziehen Vorlesungen
    • Kommunikation
      • Institute kommunizieren nicht, was sie mit den ganzen ILIAS-Ordnern vor haben
      • unklare Kommunikation seitens der Universität
  • Vorlesung
    • Dateien/Aufzeichnungen nicht rechtzeitig online
    • fehlende Übersicht (was nachgeholt werden muss, was soll gemacht werden und wie findet die Veranstaltung genau statt, "Stundenplan" fehlt)
    • Tutorien enorm schwer zu bewältigen -> deutlich mehr Zeitaufwand (Tutorium ist kein Tutorium mehr), unangenehm, Fragen in Webex zu stellen
    • Schwer, Fragen zu stellen (vor allem direkt in der Vorlesung)
    • Veranstaltungen berücksichtigen verkürzte Vorlesungszeit nicht
    • schlechte Aufzeichnungen (nur Skript vorlesen) → reines Selbststudium
      • Kein Skript, Folien oder Unterlagen in manchen Fächern
    • Beispiele fehlen und fehlende Erklärvideos
    • Fragen (in Forum) werden schlecht und langsam beantwortet, es ist schwer Fragen im Forum zu stellen
    • Vorlesungen werden unregelmäßig hochgeladen > schwer, Lernplan zu erstellen
    • wöchentliche Abgaben ohne Feedback kein Ersatz für Vorlesung
    • jede Veranstaltung anderer Stil und Video-Format > schwer, anzupassen
    • parallele Veranstaltungen
    • Unterrichtsstoff
      • Zu viel und nicht genug Zeit → zusätzliche Webex-Besprechungen zu Fach verdoppelt Zeitaufwand für eine Vorlesung
      • mehr Stoff in digitaler Vorlesung
    • fehlende Struktur bei Videos/Verknüpfung zwischen Videos und Folien
    • Fragen in Chat stellen ist schwierig, da Themen zu schnell springen und Antwort nicht zugeordnet werden kann
    • Diskussion und Präsentation vor Webex sind schwer
    • bei Vortragsübungen werden nur die Lösungen hochgeladen, es wird nicht vorgerechnet
    • Anwesenheitspflicht und Überschneidung von Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht
    • Tafelanschrieb nicht zu erkennen
    • fehlende Webex-Betreuung des Mint-Kollegs
    • fehlender Anreiz, am Ball zu bleiben (z.B. kürzere Abgaben, die Vorlesungsstoff abfragen)
    • Tempo in Vorlesungen zu hoch
    • für Nicht-Muttersprachler fehlen Untertitel
    • digitale Interaktion fehlt
  • Persönlich
    • fehlende Selbstdisziplin, alleine lernen ist schwierig
    • kein Ort zum lernen
    • parallel Prüfungen
    • Diskussion und Austausch fehlt, keinen persönlichen Kontakt (Tutorien, interaktive Veranstaltungen)
    • Zu viel Zeit vor dem Bildschirm
    • Anschauen von Online-Vorlesung dauert doppelt so lange wie normale VL (mehr Inhalt, pause um zu notieren)
    • Schwer, Übersicht in ILIAS zu behalten
    • mangelnde Aufmerksamkeit/Interesse bei langer "Vorlesung"
    • fehlender Computer, Scanner
    • Lerngruppen können sich nicht bilden
    • Hemmung, Fragen in Chat oder Forum zu schreiben
    • Gruppenarbeit schwer zu organisieren
    • Fragen können nur zeitversetzt beantwortet werden - man wird abgebremst
    • Pflichtveranstaltung für Risikopatienten
    • schwer, an Bücher zu kommen
    • Prüfungstermine bei Anmeldung nicht bekannt
    • finanzielle Probleme, wenn das Semester verloren geht

Wie finden deine Veranstaltungen statt?

Finden deinen Laborpraktika derzeit statt? Falls du keine Praktika hast, wähle „keine Praktika“ aus.

Falls ja, wie laufen diese ab? Hast du Kritik oder Wünsche?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 6,40 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Maske, kleinere Gruppen, Hygiene-Konzept
  • verschoben auf das Ende des Semesters
  • zu späte Kommunikation
  • Daheim (Matlab), 14-tägige Abgaben
  • Webex
  • Online (Videos)
  • Hausarbeit statt Praktikum
  • Praktika während Klausuren schwierig
  • Reduzierung der Teilnehmenden> erhöhter Protokollaufwand
  • Labor-Rechner per Remote erreichbar
  • schwierig mit unübersichtlicher ILIAS-Oberfläche, Abgabetermine unübersichtlich
  • noch unklar
  • Schwierigkeiten, die ganze Zeit durch Maske zu atmen (durchnässt)
  • Mehr Arbeitsaufwand allgemein

Wünsche/Anregungen

Hast du Probleme mit der digitalen Lehre allgemein? Wo und warum?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 26,59 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Probleme mit der Anwesenheitspflicht in Veranstaltungen und Live Veranstaltungen
    • Keine Zeit da, Abgaben fällig sind
    • Sie haben Probleme mit dem Internet
    • Müssen sich um nahestehende Angehörige kümmern
    • Überschneidung mit anderen Veranstaltungen
    • Studierende sind im Ausland → Zeitverschiebung
  • Kein Zugang zu Fachliteratur und Lernräumen
  • Zu viel Stoff und dadurch bedingter Stress, Studierenden fühlen sich gestresst, allein gelassen und überfordert → dadurch sind sie frustriert
  • Studierenden verlieren den Überblick im Ilias, wenn ständig neue Sachen hochgeladen werden (Benötigen eine klare Struktur über den Ablauf des Moduls und auch im Ilias Ordner)
  • Veranstaltungen
    • Müssen sich den Stoff teilweise allein aneignen
    • Erschwerte Möglichkeit Fragen zu stellen
    • Zu lange Vorlesungen, die den Vorlesungszeitraum überschreiten
    • Nur Unterlagen in Veranstaltungen und keine Vorlesung (fehlenden Umsetzung der Vorlesung, Seminare, Übungen, Tutorien)
    • Teilweise keine Kommunikation über den Ablauf des Semesters, Prüfungen, Module
    • Videos werden nicht gleichmäßig hochgeladen, dadurch wird das Arbeitspensum jede Woche unterschiedlich verteilt und Studierenden können nicht nach ihrem Zeitplan arbeiten
  • parallel Prüfungen schreiben ist ein sehr hoher Aufwand
  • Motivation und fehlender Kontakt zu den Studierenden
  • Schlechte Lernbedingungen zuhause, keine Technik, keine Ruhe

Des Weiteren wurden durch die Studierenden folgende Fragen aufgeworfen und Wünsche geäußert:

  • Werden die Prüfungen an die Umstände angepasst?
  • Vorgabe der Universität, was man von digitaler Lehre erwartet (Bessere Einheitlichkeit)
  • Die Kontaktmöglichkeit durch das Ilias-Forum mehr bewerben
  • Weniger verpflichtende Veranstaltungen, mehr freiwillige Abgaben
  • Dozierenden sollten Semesterplan oder Leitfaden hochladen und zeitlich ihre Dokumente zu den regulären Vorlesungszeiten hochladen

Hast du Verbesserungsvorschläge zur digitalen Lehre allgemein?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 19,31 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Aufzeichnung von Seminaren
    • Beitritt zu diesen über Link im Ilias anstatt durch Mail
    • Keine Anwesenheitspflicht verlangen
    • Keine Vorgabe, dass man die Kamera und den Ton anhaben muss
  • Alles Aufzeichnen
    • Eher kurze Videos zur Vorlesung als Lange
    • Videos aus Ilias sollten herunterladbar sein
    • Videos im Ilias sollte ohne Download abspielbar sein, Geschwindigkeit sollte einstellbar sein
    • Übungen auch nach der Live Konferenz aufzeichnen und zur Verfügung stellen
      • Live Tutorien und Live Übungen, um Fragen zu stellen
      • Länger nach Ablauf der Veranstaltung zur Verfügung stellen
    • Die Freude von den Dozierenden bei den Inhalten sollte auch bei einem Vortrag im leeren Hörsaal erhalten bleiben und rübergebracht werden, statt die Inhalte monoton vorzutragen
  • Dozierende bei WebEx und Aufzeichnungen unterstützen
    • Ihnen die geeignete Technik geben
    • Guide für WebEx und Ilias (auch für Studierende)
    • Institute und Dozierende bei der Umsetzung unterstützen
  • Synchrone Aufzeichnungen und hochladen, wenn der Termin ist und nicht im Nachhinein
    • Ermöglicht regelmäßigen Tagesablauf
    • Vorlesungs-/Übungsplan mit Uploaddaten und behandelten Inhalten bereitstellen
    • Regelmäßiger Termin ermöglicht die bessere Planung
    • Vorlesung nicht länger als die geplante Vorlesungsdauer
    • Kommunikation, wenn neue Dokumente zur Verfügung stehen
  • Aufwand und Ansprüche verringern, weniger Abgaben
    • Dozierende sollten sich des Mehraufwands der digitalen Lehre für Studierende bewusst sein
    • Keine Abgaben am Wochenende
    • Neue Konzepte für die digitale Lehre
    • Erwartungen und Leistungen an die Umstände anpasse
    • Nicht die Semester Wochenzahl erhöhen
    • Kommunikation der Institute untereinander, um den Arbeitsaufwand für die Studierenden abschätzen zu können
      • Nutzung der gleichen Tools und Anwendungen, mehr Einheitlichkeit
      • Schwierigkeitsgrade nicht erhöhen
  • Ilias:
    • Klare Struktur in den Ilias Ordnern und Einheitlichkeit beim hochladen der Dateien (Format und Zeit)
      • Verscheiden Module sollten gleich aufgebaut sein
        • gleiche Ordnernamen und Aufbau für VL, ÜB, VÜ, etc. in den Iliasordnern
      • Es sollte immer ein Forum oder eine Sprechstunde geben
        • Möglichkeit der anonymisierten Kontaktaufnahme übers Forum
    • Eindeutige Informationen über den Ablauf des Moduls → Mehr Transparenz bei den Abläufen und erwartet Leistungen
    • Nutzung des Ilias oder Campus Kalender, um Abgaben im Überblick zu behalten
      • Digitaler Stundenplan
    • Ilias Benutzer*innenfreundlicher Machen
  • Öffnen der Bibliotheken, Lernräume und PC-Pools
    • Digitalisierung der Bibliotheksbestände
    • Mehr Fachliteratur online
    • Nicht Sekundärliteratur verlangen
  • Schnelle Antworten auf Forumsbeiträge, E-Mails und Rückmeldungen zu den Abgaben
  • Kleinere Übungsgruppen oder Gruppen bei Gruppenarbeiten, um digital besser arbeiten zu können, insbesondere in Übungen oder Seminaren
  • Kontakt zu den Dozierenden und Betreuenden durch regelmäßige online Sprechstunden
  • Lernfortschrittskontrollen
  • Remoteaccess über VPN zu IT Tools
  • Digitalisierung auch nach der Krise beibehalten

Die wichtigsten Wünsche seitens der Studierenden waren folgende:

  • Alle Live-Veranstaltungen sollen aufgenommen und auf ILIAS gestellt werden
  • Klare Regeln zur digitalen Lehre

Hast du Wünsche oder Anregungen an uns?

Bei dieser Freitextantwort wurden nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Studierenden in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Diese gelten als nicht allumfassend und vollständig, sondern sind die am häufigsten von Studierenden angemerkten Punkte.

Bei dieser Freitextantwort haben 13,48 Prozent aller teilnehmenden Studierenden eine Antwort abgegeben.

  • Viele Lob an stuvus und auch an die Dozierenden
  • Wünsche um mehr Nachsicht seitens der Dozierenden
  • Forderung von Freiversuchen + Nichtsemester
  • Forderung nach mehr Lernräumen und Möglichkeiten
  • Digitale Lehre auch nach Corona, also Aufzeichnungen der Veranstaltungen parallel zur Präsenzlehre. Dies verbessert die Möglichkeit Inhalte zu wiederholen und zu verstehen. Studierenden wollen aber weiterhin Präsenzveranstaltungen, insbesondere für den sozialen Kontakt und die Möglichkeit direkt mit den Dozierenden in Kontakt zu kommen
  • Mehr und schnelle Kommunikation seitens der Uni → Studierende füllen sich allein gelassen
  • Ausländische Studierende: Gutsschreiben der Studiengebühren → Insbesondere diese haben Geldprobleme
  • Kulanz bei Abgaben im Semester und weniger Pensum bei dem Unterrichtsstoff, da parallel viele Prüfungen schreiben müssen, und der Workload im digitalen Semester deutlich höher ist. Dies sollte auch bei den Prüfungen berücksichtigt werden


KONTAKT

digitale-lehre@stuvus.uni-stuttgart.de

stuvus – Studierendenvertretung

0711 / 685 - 60750

Universität Stuttgart

Pfaffenwaldring 5C

70569 Stuttgart

Umfrage Landesweites Semesterticket

Ein Arbeitskreis der Landes-Studierendenvertretung hat ein Konzept für ein Landesweites Semesterticket ausgehandelt. Der aktuelle Vorschlag würde bei seiner Einführung mit einem Solidarbeitrag der über den Semesterbeitrag eingezogen wird jedem Studierenden ermöglichen, nach 18:00 sowie an Wochenenden und Feiertags ganztägig den Regionalverkehr in Baden-Württemberg zu nutzen. Dazu kann man sich dann ein Semesterticket für seinen Verkehrsverbund kaufen (wie das bei uns jetzt schon der Fall ist). Neu wäre dann noch ein weiteres Semesterticket für ganz Baden-Württemberg, das dann 24/7 gilt und zusätzlich erworben werden kann.

Um den Bedarf und die aktuelle Situation in den einzelnen Verkehrsbereichen abschätzen zu können brauchen wir aber eure Meinung! Füllt daher bitte zahlreich die folgende Umfrage aus:

Link zur Umfrage